ICP-OES: Wir modernisieren unser Labor

Mit dem Umstieg von einem AAS auf ein ICP-OES verbessern wir unser Labor hinsichtlich Analytik, Arbeitssicherheit und Umweltleistung.

Analytik

Unser AtomAbsorptionsSpektrometer hat uns viele Jahre verlässliche und genaue Analytik ermöglicht. Mit Einführung der optischen Emissionsspektrometrie (Inductively Coupled Plasma Optical Emission Spectrometry) in unserem hauseigenen Labor gehen wir noch einen Schritt weiter. Das 10.000 K heiße Argonplasma und die empfindliche Sensorik ermöglichen uns geringere Nachweisgrenzen und höhere Genauigkeiten bei der Überprüfung Ihrer Wasserwerte.

Die simultane Messung vieler Elementkonzentrationen ermöglicht uns eine schnelle und effiziente Bestimmung der allermeisten Parameter. Elemente, die sonst durch Photometrie oder Titration per Hand bestimmt werden mussten, werden nun automatisch in wenigen Sekunden miterfasst.

Arbeitssicherheit

Ein Atomabsorptionsspektrometer atomisiert die zu analysierenden Elemente mithilfe einer 2800°C heißen offenen Acetylen-Lachgas-Flamme. Kommt es zu einem Defekt im Gerät oder zu starker Verunreinigung des Brenners, kann es zu einem Flammenrückschlag kommen. Das Gerät muss also dauerhaft unter Beobachtung betrieben werden.

Beim neuen ICP OES wird Argon mithilfe einer Spule induktiv angeregt. Da Argon ein Edelgas und nicht brennbar ist, besteht das Argonplasma nur in unmittelbarer Umgebung der Spule in einer abgesicherten Plasmakammer. So kann das neue Gerät unbeaufsichtigt und sogar über Nacht messen.